
Siehe meine Hompage Region Lechrain (www.lechrain1.de/Lechrain )!
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Willkommen auf meiner "Heimatseite"!
St. Pankratius auf dem Hochaltarbild (um 1800) in der Kirche Kirche zu Wabern. Renovierung 2009 (
(Bild:Landsberger Tagblatt 2009)
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Das Dörflein Wabern am Lechrain ist meine Heimat.
Mehr darüber bei [Google] Google: "Heimat Wabern" bzw. "Region Lechrain"
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Festchrift Wabern
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Wabern 1848, gez. von Lorenz Quaglio 1848. Rechts der Zaun des Maxlbauernhofes

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Weites Land - Landleben am Lechrain bei Heinrichshofen, inrichshofen, Gemeinde und Pfarrei Egling a. d. Paar -

Zur Geschichte von Heinrichshofen und Egling siehe:
http://haeuserbuch.commercelab.de/Egling/ bzw.:
http://haeuserbuch.commercelab.de/Heinrichshofen/
oder bei Google: Haeuserbuch Egling oder Haeuserbuch Heinrichshofen
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L E C H R A I N
Egling und Heinrichshofen, Wabern und Walleshausen sind Dörfer in der historischen Landschaft Lechrain.
Der Lechrain erstreckt sich zu beiden Seiten den Lechs entlang von Füssen bis nach Rain am Lech und zur Mündung
in die Donau. Meist wird darunter jedoch der östliche Lechrain verstanden, das Gebiet an der ehemaligen
bayerischen Grenze am Lech und das Lechrainer Mundartgebiet. Den Kernraum des Lechrains bilden deswegen
die alten Landgerichte Landsberg und Schongau sowie im Norden die Gerichte Mering/Friedberg und der
untere Lechrain.
Der Lechrain ist ein Land mit alter Geschichte und eigengeprägter Kultur:
° Bereits 15 v. Chr. sind "Licatii" (Lechrainer!) als keltischer Stamm erwähnt. Landgüter (villae rusticae) liegen
zu Schondorf und Weil (=villa) im "pagus" (Gau) der Römerstadt Augsburg (Augusta Vindelicum). Zwei Römerstraßen
führen von hier aus dem Lechrain entlang nach dem Süden (Via Claudia, Brennerstraße).
° Seit dem Frühmittelalter ist der Lech als Grenze der Herzogtümer bzw. der Stämme der Baiern und Schwaben
bezeugt. Seit dem 13. Jahrhundert ist Lechrain Grenzmark des wittelsbachischen Landesherzogtums.
° Im Hochmittelalter ist der Lechrain Herrschaftsgebiet der Hochadelsgeschlechter der Welfen, Staufer und
Andechser. Herrschaftsmittelpunkt der Welfen am mittleren Lechrain waren neben Peiting Burg und Dorf
Kaufering. Der Besitz dieser Adelsgeschlechter fällt im 13. Jahrhundert an die wittelsbachischen Herzöge
von Bayern.
° Zentrum des Lechrains ist die altbaierische Grenzstadt Landsberg, von Heinrich dem Löwen um 1160 als Burg
erbaut und von Wittelsbachern um 1270 als Stadt und Landgericht Landsberg weitergeführt. Aus welfisch-
staufischem Besitz werden die geichfalls die Herrschaften bzw. Gerichte Friedberg, Mering, Schongau und Peiting
übernommen.
° Der Lechrain war ein Land alter Burgen und Schlösser wie Landsberg, Haltenberg (Burgruine), Kaufering
(Burgstall), Kaltenberg, Greifenberg, Rauhenlechsberg (Burgstall) u.a. sowie zahlreicher vorgeschichtlicher
Denkmäler.
° Der Lechrain war ein Land der Klöster wie Sandau [8.Jh.], Dießen, Landsberg (SJ) St. Ottilien - und prächtiger
Barockkirchen wie Landsberg, Kaufering, Eresing, Walleshausen, Egling, Prittriching usw. Sie gehörten meist zu
den Pfaffenwinkel-Klöstern Wessobrunn, Rottenbuch, Benediktbeuern : deswegen wurde der Landsberger Lechrain
auch "Kleiner Pfaffenwinkel" genannt. Die Ämterorganisation dieser Klöster wurde teilweise Grundlage der
wittelsbachischen Landesorganisation.
° Der gebürtige Lechrainer Johann Georg v. Lori, kurf.Hofrat und Mitbegründer der Bayerischen Akademie der
Wissenschaften, gibt um 1760 eine Urkundensammlung zur Geschichte des Lechrains heraus.
° Der Lechrain ist vor allem das Land alter Dörfer und stattlicher Bauernhöfe - und eines eigenen Menschenschlags,
den in seinen Sitten und Gebräuchen Karl Frhr.v. Leoprechting 1855 klassisch beschrieben hat: "Erzählungen aus
dem Volke" und "Das Bauernjahr in seinen Festen und Gebräuchen.......[siehe unten "Interessante Links"].
Diesem heute untergegangenen Lechrainer Bauerntum sollte seinerzeit mit der Heimatstube des Landkreises
Landsberg ein Denkmal gesetzt werden.
° Die "Lechrainer" sprachen einen eigenen Dialekt, der wegen seiner Altertümlichkeit immer wieder Sprachforscher
beschäftigt hat. Es ist ein urwüchsiger Bauerndialekt, der heute meist nur noch von der älteren Generation original
gesprochen. [Hören Sie "Lechrainisch" unten bei Link: Lechrain!]
° Besonders altertümlich waren das uralte (Ammersee-)See- und Forstgericht im landesherrlichen Markt Dießen,
das zum Landgericht Landsberg und damit zum Lechrain gehörte. Durch Fremdenverkehr und Tourismus entwickelte
seit dem vorigen Jahrhundert der Ammerseeraum einen eigenen Regionalismus, der den Lechrain und sogar
Landsberg zu verdrängen scheint (Tourismusregion Ammersee-Lech usw.).
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Vom Landgericht zum Bezirksamt/Landkreis Landsberg Aus: Aus [Heimatbuch Stadt und Landkreis Landsberg]
[Zeichnung Bernhard Müller-Hahl]
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Und vor allem:
ROMANTISCHER LECHRAIN - DIE ABWECHSLUNGSREICHE VARIANTE DER ROMANTISCHEN STRAßE!
www.wikipedia.org/wiki/Romantische_Straße
Jetzt auch Route der Romantischen Straße!
Seit einiger Zeit führt eine Route der Romantischen Straße über Friedberg, Kissing, Mering , Prittriching,
Scheuring, Weil und Kaufering-Dorf in den Lechrain, mit lohnenden Abstechern zur Burgruine Haltenberg, zur
praehistorischen Siedlung in Pestenacker usw.
Landsberger Tagblatt 23.2.2009
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Siehe Homepage Region Lechrain, Link: www.lechrain1.de/lechrain/work/index.html .
LECHRAIN - FORSCHUNG
Lesen Sie dort die feinsinnige Studie von Prof. Ferdinand Kramer über Wesen und Werden des Lechrain-
Bewußtseins! Hier seine Zusammenfassung:
(S. 215): "Gemeinsam ist Hazzi, Lentner und Leoprechting, daß sie im Lechrain eine Mischkultur von Bayerischem
und Schwäbischem erkannten, die sich sowohl von Schwaben als auch vom restlichen Bayern erkennbar
unterschied. Am auffälligsten ist dies unter anderem bei der Sprache der Menschen, dem Lechrainer Dialekt, der
als ein sehr klar erkennbares Abgrenzungskriterium - historisch gesichert seit dem 19. Jh., wahrscheinlich aber
schon wesentlich früher - gelten kann...
(S.224) Angelehnt an die natürliche und politische Grenze Lech zwischen Bayern und Schwaben haben der Aufbau
und die Verdichtung grundherrschaftlicher, dann staatlich-administrativer und zentralörtlicher Strukturen zu einer
seit dem Frühmittelalter bis zur Industrialisierung reichenden Entwicklung der Region Lechrain wesentliche
Grundlagen geschaffen. Im Geflecht der genannten Strukturen verdichteten sich wirtschaftliche, soziale und
kulturelle Kommunikationsstränge mit Gravitationspunkten innerhalb des Lechrains soweit, daß sich regionale
Spezifika in einem über die Jahrhunderte immer wieder variierenden Prozeß - soweit schon vorhanden - erhielten,
modifizierten oder neu entwickelten und schließlich auch als solche wahrgenommen und kultiviert wurden.
Maßgebliche Grundlage dafür war auch die sich durch das Mittelalter und die Frühe Neuzeit ziehende Konstanz
bestimmter Faktoren: die begrenzend wirkenden Gewässer Lech und Ammersee; die politische Grenze am Lech;
die Bindewirkung der seit dem Frühmittelalter entstehenden klösterlichen Grundherrschaft im Zusammenhang
mit darauf spätestens seit dem Hochmittelalter aufbauenden staatlichen Verwaltungsstrukturen und einem
zentralörtlichen System. Diese Faktoren entwickelten durch ihre Konstanz eine, den Alltag und die Kommunikation
der Menschen in beachtlichem Maße bestimmende und damit zur regionalen Verdichtung wirkende Dynamik.
Da sich die Klostergrundherrschaft wie die Verwaltungsstrukturen und der wichtigste Zentralort an der Lechgrenze
orientierten, bildeten sie gemeinsam die wesentliche Grundlage für die Entwicklung der Kernzone der Grenzregion
Lechrain. Für die Kultivierung eines Regionalbewußtseins lassen sich Ansätze in der Zeit des Humanismus,
vor allem aber seit der Aufklärung erkennen. "
Ende
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